Home > Aktuell > Klang(T)raum: Ein Musikprojekt mit den Willkommensklassen des Primo-Levi-Gymnasiums in Weißensee

„Klang(T)raum“ werden mittels der Musik, mit dem was einen bewegt und verbindet – das ist das Ziel dieser Reihe von Musikworkshops, bei denen jugendliche Geflüchtete der Willkommensklassen des Primo-Levi-Gymnasiums unter musikpädagogischer Anleitung musizieren und singen lernen.

In Zeiten von Flucht, Vertreibung, ungewisser Zukunft- und Bleibeperspektive, sowie sozialer Isolation kann Musik für viele Geflüchtete ein Lichtblick und eine Kraftquelle sein. Durch Musik kann sogar die einige Fluchtgeschichte aufgearbeitet werden. Musik bedeutet ein Stück „Heimat“, sie strahlt Hoffnung aus, sie stiftet Gemeinschaft und Identität und ermöglicht Teilhabe in einer neuen Umgebung. Wenn gemeinsam musiziert wird, und sogar Lieder aus dem Heimatland gesungen werden, kann das Gemeinschaftsgefühl, die Ausdrucksfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Teilnehmer*innen gestärkt werden.
Der palästinensisch-syrische Pianist, Musiklehrer und Sänger, Aeham Ahmad, der selbst vor drei Jahren nach Deutschland floh, wird die Workshopreihe leiten. Herr Ahmad studierte Musikpädagogik in Homs, Syrien und heute gibt er Konzerte und bietet verschiedene Musikworkshops für Kinder und Jugendliche in ganze Europa an. Durch seine eigene Fluchtbiographie entsteht eine empathische Beziehung zwischen dem Trainer bzw. Musiklehrer und den Teilnehmer*innen.
Aeham Ahmad stellt mit seinem Instrument die Melodien vor und begleitet den Gesang der Teilnehmer*innen am Piano. Lieder und begleitende Texte und Musik – werden mit den Teilnehmer*innen ausgewählt und erarbeitet.

Ziel dieses Projektes ist den jungen Geflüchteten die Möglichkeit zu geben, sich selbst und ihre Fähigkeiten in einem positiven Rahmen darzustellen, neues Selbstbewusstsein zu erlangen und sich ihrer neuen Lebenssituation positiv zu öffnen. Andererseits werden mittels der Musik, die auch ohne Worte sprechen kann, die Partizipation geflüchteter Jugendlicher erleichtert und Brücken zwischen den Kulturen gebaut.

Das Projekt findet von April bis Juni statt und wird durch die Berliner Sparkasse gefördert.

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